Wirtschaft

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Parc Adula: Regelwerk für den Valser Weg

Was haben wir doch den Städten voraus! Wir haben unsere Berge und können unsere eigenen Wege gehen. Wir sind eben Bergler, wollen in den Bergen leben, hier eine Zukunft haben. Frei wie der Wind: Die Woche über einer Arbeit nachgehen, übers Wochenende «z’Bäärg ga». Kurzum: Wir haben Glück, Bergler zu sein. Die Frage ist, wie lange noch.

Big three statt big five

Momentan wird der Bevölkerung, welche am 27.11.16 über den Parc Adula abstimmen wird, alles versprochen, um ihr ein „Ja“ abzuringen. Mit einem „Ja“ wird sich die angestammte Lebensweise in den Alpen mit der Zeit sehr verändern. Hin zu internationalem Tourismusmanagement, inklusive entsprechender Produktewerbung (vgl. Artikel im BT vom 7.11.16 „Outdoor-Bekleidungshersteller Mammut lanciert im nächsten Jahr im Naturpark Beverin ein neues Angebot: «Streifzüge – Rund um den Piz Beverin»). Auch Jürg Schmid, Direktor von Schweiz Tourismus, will mit geführten Raubtier-Touren Geld verdienen.

KWZ und Parc Adula

Die Haltung der Kraftwerke Zervreila AG zum Parc Adula

Mo el paradis vivan luf e nuorsa in sper l’auter

Parc Adula - tut la debatta

Guardai l'entira debatta davart il Parc Adula da gievgia saira

Information, Journalismus, Graubünden 1925 und der Parc Adula

Die Werbetour der Promotoren ist nun vorbei. Zeit um die Informationsabende einmal Revue passieren zu lassen. Dazu werden wohl ein paar Artikel nötig sein und in den nächsten Tagen und Wochen noch folgen.

Parc Adula – Grosse Chance oder unkalkulierbares Risiko?

Von Befürwortern wird immer wieder argumentiert, dass der Parc Adula eine grosse Chance für die betroffenen Talschaften und den Tourismus sei. In einem Satz zusammengefasst lautet die 400-seitige Charta denn auch in etwa “Wirtschaftsförderung unter dem Deckmantel des Naturschutzes”. Aber wie gross ist diese Chance wirklich? Oder ist der Park nicht vielmehr ein unkalkulierbares Risiko?

Zitat: “Der Park ist somit als ein Instrument zur Erziehung und Bildung der Bevölkerung zu verstehen.”

Auf der Webseite des Parc Adula, finden sich gut versteckt ein paar Formulierungen, die sehr explizit sind und die wahre Mogelpackung offen legen. Die Umgebungszone verstehen die Parc-Verantwortlichen wie folgt:

Später Endspurt der Befürworter

Jetzt liegt also die Neufassung der Park-Charta vor. Sie dient als Informationsgrundlage der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der 17 betroffenen Gemeinden, die am 27. Nov. über den Park Adula abstimmen. Der Umfang übertrifft übrigens jeden Ferienwälzer, mit dem Unterschied, dass der Inhalt in reinstem Anwaltsdeutsch verfasst ist.

Haltung gegenüber Nationalpark – Hüttenwart Thomas Meier

Zum Projekt Parc Adula: Seit 14 Jahren bin ich immer wieder mit diesem Projekt beschäftigt. Als Hüttenwart der Länta‐Hütte, als Touristiker und ehemaliger Präsidenten der Valser Tourismusorganisation, und als Alpinist und Kartograf, der in den Adula‐Bergen seine Wurzeln geschlagen hat. Ungezählt sind die Strategiesitzungen, die Work‐Shops, die Anhörungen und Veranstaltungen, die ich seither besucht habe.