Leserbrief

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Parc Adula: Regelwerk für den Valser Weg

Was haben wir doch den Städten voraus! Wir haben unsere Berge und können unsere eigenen Wege gehen. Wir sind eben Bergler, wollen in den Bergen leben, hier eine Zukunft haben. Frei wie der Wind: Die Woche über einer Arbeit nachgehen, übers Wochenende «z’Bäärg ga». Kurzum: Wir haben Glück, Bergler zu sein. Die Frage ist, wie lange noch.

Brief an Pro Natura mit Antwort und Reaktionen: Ihr Engagement für den Parc Adula

Seit zwei Jahren arbeite ich als Zusenn auf der Alpe di Motterascio und seit ich denken kann, verbringt meine Familie ihre Ferien in Olivone im Bleniotal. Diese beiden Orte liegen mir darum sehr am Herzen. Ich staune und freue mich immer wieder, wie gut es hier bis heute gelungen ist, abseits der grossen Tourismusströme lebendig und unabhängig zu bleiben.

Antwort Leserbrief Corsin Flepp

sehr geehrter Corsin Flepp

Wie auf unserer Webseite nachzulesen ist, gibt es bereits Beispiele von Staudämmen, welche zurück gebaut wurden. In den USA sind es bereits mehrere dutzend. Auf der Webseite finden Sie zudem ein Beispiel aus einem amerikanischen Nationalpark, welcher den Lachsen zuliebe zurück gebaut wurde. 

Unnötige Auflagen im Parc Adula

Der Schweizerische Alpenclub (SAC) steht einem (Natur)-Park Adula nicht per se kritisch gegenüber. Er kritisiert nur die Einschränkungen des Alpinismus im Sommer und die unverhältnissmässigen Gebote. Es wird im Gebiet markierte Berg- und Wanderwege geben, die nicht mehr verlassen werden dürfen. Ferner wurden von den Parkverantwortlichen alpine Routen ausgeschieden, die noch begehbar bleiben müssten. Im Umkreis der Hütten sind sehr kleine Bereiche definiert, in denen man sich noch frei bewegen darf.

Parc Adula - Was erwartet uns noch?

Seit mehreren Jahren besuche ich als Landwirt im „Parkgebiet“ sporadisch Infoveranstaltungen des Parks und musste im Laufe der Zeit einige divergierende Aussagen zur Kenntnis nehmen, hier zwei Beispiele:

Alp Carpet la Greina

Die Bewirtschaftung der Alp sei mustergültig und müsse sogar gefördert werden, so hiess es. Heut steht fest, dass die Schafe wertvolle Weidefläche verlieren sollen und die Verwaldung von Weiden mittelfristig als Parkziel vorgesehen ist.