20min: «Unterländer verbieten uns, Pilze zu sammeln»

Fehlermeldung

  • Deprecated function: The each() function is deprecated. This message will be suppressed on further calls in menu_set_active_trail() (Zeile 2404 von /home/loretzne/www/npa.loretznet.com/includes/menu.inc).
  • Notice: Trying to access array offset on value of type int in element_children() (Zeile 6543 von /home/loretzne/www/npa.loretznet.com/includes/common.inc).
  • Notice: Trying to access array offset on value of type int in element_children() (Zeile 6543 von /home/loretzne/www/npa.loretznet.com/includes/common.inc).
  • Notice: Trying to access array offset on value of type int in element_children() (Zeile 6543 von /home/loretzne/www/npa.loretznet.com/includes/common.inc).
  • Notice: Trying to access array offset on value of type int in element_children() (Zeile 6543 von /home/loretzne/www/npa.loretznet.com/includes/common.inc).
  • Notice: Trying to access array offset on value of type int in element_children() (Zeile 6543 von /home/loretzne/www/npa.loretznet.com/includes/common.inc).
  • Notice: Trying to access array offset on value of type int in element_children() (Zeile 6543 von /home/loretzne/www/npa.loretznet.com/includes/common.inc).
  • Notice: Trying to access array offset on value of type int in element_children() (Zeile 6543 von /home/loretzne/www/npa.loretznet.com/includes/common.inc).
  • Notice: Trying to access array offset on value of type int in element_children() (Zeile 6543 von /home/loretzne/www/npa.loretznet.com/includes/common.inc).
  • Notice: Trying to access array offset on value of type int in element_children() (Zeile 6543 von /home/loretzne/www/npa.loretznet.com/includes/common.inc).
  • Notice: Trying to access array offset on value of type int in element_children() (Zeile 6543 von /home/loretzne/www/npa.loretznet.com/includes/common.inc).
  • Notice: Trying to access array offset on value of type int in element_children() (Zeile 6543 von /home/loretzne/www/npa.loretznet.com/includes/common.inc).
  • Deprecated function: implode() [function.implode.php]: Passing glue string after array is deprecated. Swap the parameters in drupal_get_feeds() (Zeile 394 von /home/loretzne/www/npa.loretznet.com/includes/common.inc).

Von D. Waldmeier

Am Wochenende entscheiden 17 Gemeinden, ob die Schweiz einen zweiten Nationalpark bekommt. Bergler führen einen erbitterten Kampf gegen das «Reservat, in dem fremde Vögte regieren».

Seit Monaten tobt in Bündner und Tessiner Tälern ein heftiger Abstimmungskampf: Wo es sonst eher beschaulich zugeht, werden Heuballen mit Nein-Parolen besprayt, gar Plakate heruntergerissen. 

Der Grund für die Vandalenakte ist der geplante Nationalpark Adula im Grenzgebiet der beiden Kantone, 1250 Quadratkilometer gross, vom Bleniotal im Tessin bis zur Bündner Surselva. In der Kernzone soll die Natur sich selbst überlassen sein. Fischen und Jagen wären verboten, wer die markierten Wege verliesse, würde gebüsst. So verlangt es der Bund, damit sich die Region mit dem Nationalpark-Label schmücken kann. Dafür würde Bern den Park mit gut vier Millionen Franken pro Jahr unterstützen.

Feindbild Unterländer

Die Gegner befürchten, dass die Region ihre Seele verkauft – und vergleichen ihren Widerstand mit jenem der Gallier gegen die Römer. SVP-Politiker Pablo Maissen, der das Nein-Komitee anführt, sagt: «So etwas habe ich noch nie erlebt. Die Stimmung ist sehr aufgeheizt.» Bei den raffgierigen Promotoren des Parks gehe es ums Geld, nicht um die Anliegen der Einheimischen. «30 Prozent des Kantons Graubünden würden von Bern regiert. Wir wollen aber kein Reservat, in dem fremde Vögte das Sagen haben.»

Die Regeln und Verbote würden die lokale Bevölkerung einschränken, die Natur zu geniessen. Maissen kritisiert unter anderem, dass die markierten Wege in der Kernzone nicht mehr verlassen werden dürften. «Wir dürften keine Pilze mehr suchen und keine Steine sammeln.» Auch graue es ihm vor der Vorstellung, im Gänsemarsch über die Greina-Hochebene zu watscheln. So sei es nicht verwunderlich, dass es vor allem Unterländer seien, die in Leserbriefen die Werbetrommel für den Park rührten.

Auch die Angst vor Wolf und Bär wird beschworen. In einer Mitteilung schreibt Rico Calcagnini von der Bündner Vereinigung Lebensräume ohne Grossraubtiere: «Mit der Errichtung eines Nationalparks wird die Ausbreitung der Grossraubtiere noch schneller zunehmen.» Dabei verursachten Bär und Wolf schon heute grosse Probleme für Nutztiere, Tierhalter und die Bevölkerung in den Berggebieten.

«Typisch Schweiz, dass nicht alle zufrieden sind»

Martin Hilfiker, Direktor des Projekts Parc Adula, sagt: «Wir arbeiten seit 16 Jahren am Projekt. Dieses ist sehr komplex.» Es sei typisch für die demokratische Schweiz, dass man Kompromisse finden müsse und nicht alle zufrieden seien. So wünschten sich etwa Berggänger mehr Wege – die Jäger aber weniger.

 

Ganzen Artikel lesen

 
 

Ein paar Interessante und sehr beliebte Kommentare

 

Adula Projekt
Verstehe die Bündner und Tessiner, die gegen diesen Nationalpark sind. Müssen wir wirklich einen weiteren Nationalpark haben. Lasst denen doch Ihre Naturgebiete nützen wie bisher. 
Hoffentlich wird das Projekt abgeschmettert.

Sam

 

Verklärte Naturromantik
Wer sind wir eigentlich dass wir anderen Schweizern, der angestammten Bevölkerung notabene, unsere verklärte Naturromantik per Gesetz auf's Auge drücken wollen? Grüne Städter lieben den Wolf und den Bär, aber den grössten Verlust den sie kennen ist ein zu Boden gefallenes Smartphone und nicht derjenige von ans Herz gewachsenen Schafen die gerissen wurden. Geht und trennt weiter eure Siedlungsabfälle und lasst die Bergbevölkerung in Ruhe für ihre Umwelt zu sorgen.

Jeffrey Spector

 

Gehts noch?
Das ist ja noch schlimmer als im Mittelalter .fehlt nur noch das man den leuten verbietet wildkräuter zu sammeln.und klingt wie eine Doktrin des Pozifats.

F.B.